Andacht zur Eröffnung des Hungener AdventsfenstersHungen. Es ist schon Tradition, dass das Gebäude des Hungener Kulturzentrums in einen großen Adventskalender verwandelt wird. Diese geschieht nun schon zum 18. Mal, wie der Vorsitzende des Hungener Gewerbevereins, der auch Ausrichter ist, in seiner Eröffnungsrede am 1. Dezember 2018 betonte. Damals war es Horst Reichhardt vom Vorstand des Gewerbevereins, der beim Zählen der Fenster festgestellt hat, dass das Gebäude genau 24 Fenster hat und sich daher für einen großen Adventskalender eignen würde.

In dem Hungener Künstler Peter Schmiedl fand er einen, der seine Idee in die Tat umsetzte. Seitdem erleuchten täglich bis zum Heiligen Abend die beleuchteten Fenster. Danke sagte Carsten Butteron an die evangelischen, katholischen und neuapostolischen Kirchengemeinden, die die Eröffnung mit einer ökumenischen Adventsandacht gestalteten.

Schon länger dabei ist der Posaunenchor der evangelischen Kirche Rodheim und Langd unter der Leitung von Vivien Ziehl, der mit dem Lied „Tochter Zion" die Feier eröffnete. Der Hungener Adventskalender sei eine schöne Tradition, so Bürgermeister Rainer Wengorsch, denn die Adventszeit ist eine Zeit des Ankommens des Weihnachtsfestes. Bei aller Freude dürfe man aber jene nicht vergessen, die oft am Rande der Gesellschaft stehen. Michael Ehrnsperger, Gemeindevorsteher der neuapostolischen Kirche, der evangelische Pfarrer Marcus Kleinert und sein katholischer Amtskollege Martin Sahm lasen Geschichten rund um den Advent, und der Chor der neuapostolischen Kirche unter der Leitung von Sarah Leibrecht umrahmte ebenso wie der Posaunenchor aus Rodheim und Langd die Feier zur Eröffnung des Hungener Adventskalenders.

Für das leibliche Wohl wurde mit Glühwein, Kinderpunsch, Bratwurst und Brezel gesorgt.

(Text nach H. Lember (Quelle: Licher Wochenblatt), Foto H. Lember)

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